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Was ist Custom Labels?

Custom Labels sind fünf frei belegbare Attribute im Produktfeed, custom_label_0 bis custom_label_4. Kunden sehen sie nicht. Mit ihnen gruppierst du Produkte nach Merkmalen wie Marge, Performance oder Saison und steuerst diese Gruppen in Google Ads getrennt.

Was sind Custom Labels?

Custom Labels, in der deutschen Google-Hilfe benutzerdefinierte Labels, sind Felder im Merchant-Center-Feed, deren Inhalt du selbst festlegst. Es gibt fünf davon, custom_label_0 bis custom_label_4. Sie erscheinen nirgends in der Anzeige. Sie sind nur für deine Steuerung da.

In Shopping und Performance Max teilst du Produkte über Produktgruppen auf Kampagnen und Asset-Gruppen auf. Ohne Custom Labels geht das nur nach den Daten, die der Shop ohnehin liefert, etwa Marke oder Kategorie. Mit Custom Labels kommen betriebswirtschaftliche Merkmale dazu. Google nennt die Marge ausdrücklich als Anwendungsfall.

Eine bewährte Belegung

LabelInhaltBeispielwerte
custom_label_0Marge oder Margenklassehoch, mittel, niedrig
custom_label_1Performance-GruppeOver-Index, Index, Near-Index, Under-Index, No-Index
custom_label_2SaisonWinter, ganzjährig
custom_label_3BestsellerTop Seller
custom_label_4ProduktalterNeu, Standard

Die Labels setzt du per Feed-Regel im Merchant Center oder über einen ergänzenden Feed. Solange keine Marge vorliegt, ist der Preis ein grober Ersatz. Besser ist die echte Marge aus der Warenwirtschaft.

Worauf es in der Praxis ankommt

Ohne Labels verteilt Google das Budget nach Nachfrage und bisherigem Erfolg. In unserer Auswertung von 156 Konten mit mindestens 50 Produkten in Performance Max gingen im Median 74 % der Produktkosten an die teuersten 10 % der Produkte. Willst du andere Produkte gezielt fördern, trennst du sie über Custom Labels in eigene Kampagnen oder Asset-Gruppen mit eigenem Ziel-ROAS.

Zwei Dinge entscheiden, ob das funktioniert:

  • Automatisch befüllen: Einkaufspreise ändern sich, einmalig von Hand gesetzte Labels nicht. Die Margenklassen gehören automatisch aus der Warenwirtschaft befüllt.
  • Gleiche Artikel-ID: Die ID muss in ERP, Feed und Google Ads übereinstimmen, sonst stimmt keine Auswertung.

Wie wir jedes Produkt jede Woche automatisch einer von fünf Gruppen zuordnen, beschreibt das Profit Labeling System. Die Labels aus ERP-Daten baut der ERP Labelizer. Den Weg vom Feed bis zur Kampagne zeigt das Shopping & PMax Playbook, unsere Betreuung die Seite Google Shopping Agentur.

Verwandte Begriffe

Häufige Fragen

Wie viele Custom Labels gibt es?

Fünf, von custom_label_0 bis custom_label_4. Jedes Label kann je Produkt einen Wert tragen. Nutze alle fünf, Marge und Performance-Gruppe zuerst.

Sehen Kunden die Custom Labels?

Nein. Die Labels erscheinen nicht in der Anzeige und nicht im Shop. Sie dienen nur der Gliederung in Google Ads.

Wie setze ich Custom Labels, ohne den Shop-Export zu ändern?

Über Feed-Regeln im Merchant Center oder einen ergänzenden Feed. Beide ändern die Produktdaten, ohne den Quellfeed aus dem Shop anzufassen.

Quellen

Wir prüfen, ob dein Budget in die margenstarken Produkte fließt.

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