Was ist Google Shopping?
Suchst du bei Google nach einem Produkt, siehst du oft eine Reihe von Kacheln mit Produktbild, Preis und Namen des Shops. Das sind Shopping-Anzeigen. Anders als Textanzeigen werden sie nicht über Keywords ausgespielt. Titel, Kategorien, Bilder und Attribute aus deinem Produktfeed entscheiden, bei welchen Suchen deine Produkte erscheinen.
Dafür braucht es drei Bausteine:
- Merchant Center: Dort kommen deine Produktdaten an und werden von Google geprüft.
- Google Ads: Dort entstehen die bezahlten Anzeigen, als Standard-Shopping-Kampagne oder als Teil von Performance Max.
- CSS: In Europa laufen die Anzeigen über einen Comparison Shopping Service. Google Shopping ist dabei selbst eine CSS.
Neben den bezahlten Anzeigen gibt es kostenlose Produkteinträge. Sie speisen sich ebenfalls aus dem Merchant Center und brauchen kein Google-Ads-Konto.
Arten von Shopping-Anzeigen
- Shopping-Anzeigen im Suchnetzwerk: Deine Produkte erscheinen genau dann, wenn jemand aktiv danach sucht.
- Product Ads im Partnernetzwerk: Deine Produkte erscheinen zusätzlich im Displaynetzwerk, auf YouTube, in Gmail und in Google Discover.
- Local Inventory Ads: Händler mit Filialen zeigen Nutzern in der Nähe, welche Produkte vor Ort verfügbar sind.
Was Google Shopping kostet
Shopping-Anzeigen rechnen in der Regel pro Klick ab. Du zahlst nicht für die Einblendung, sondern erst, wenn jemand klickt. In 175 Konten aus unserer Betreuung kostete ein Klick von Oktober 2025 bis September 2026 im Median 0,48 Euro bei Shopping und 0,46 Euro bei Performance Max. Über eine andere CSS als Google Shopping werden Klicks bis zu 20 % günstiger, weil die Marge von Google Shopping entfällt.
In unserer Auswertung von 182 Shop-Konten liefen im typischen Konto 84 % des Budgets über Shopping und Performance Max, von dort kamen 85 % des Conversion-Werts. 52 % der Shops nutzten Standard-Shopping und Performance Max parallel, 35 % nur Performance Max.
Wie wir Feed, Shopping und Performance Max für Shops aufsetzen und steuern, steht auf der Seite Google Shopping Agentur. Den Weg der Produktdaten erklärt der Fachbeitrag Google Merchant Center, die Kosten im Detail der Beitrag Was kostet Google Ads?. Unser CSS-Angebot findest du unter Google CSS.
Verwandte Begriffe
- Google Merchant Center: die Quelle aller Produktdaten für Shopping.
- CSS (Comparison Shopping Service): der Preisvergleichsdienst, über den die Anzeigen laufen.
- Performance Max: der Kampagnentyp, der Shopping mit allen anderen Google-Kanälen verbindet.
- GTIN: die Artikelnummer, mit der Google deine Produkte zuordnet.
Häufige Fragen
Warum ist der Produktfeed bei Google Shopping so wichtig?
Weil Shopping-Anzeigen nicht über Keywords ausgespielt werden, sondern über die Daten im Feed. Titel, Kategorien, Bilder und Attribute entscheiden, bei welchen Suchen deine Produkte erscheinen.
Standard-Shopping oder Performance Max?
Das hängt vom Sortiment, von den Margen und davon ab, wie viel Kontrolle du brauchst. Performance Max bringt mehr Reichweite über alle Google-Kanäle, Standard-Shopping mehr Steuerung je Produktgruppe. Viele Shops nutzen beides parallel.
Brauche ich für Google Shopping ein Google Ads Konto?
Für die kostenlosen Produkteinträge reicht das Merchant Center. Für bezahlte Shopping-Anzeigen brauchst du zusätzlich Google Ads und eine Verknüpfung beider Konten.


