Server Side Tracking

Was ist Server-Side-Tracking ?

Server-seitiges Tracking bezieht sich auf die Methode des Datenerfassungsprozesses im Zusammenhang mit Websites oder Anwendungen. Im Gegensatz zum üblicheren client-seitigen Tracking, bei dem Daten direkt im Browser des Nutzers erfasst werden, erfolgt das Tracking serverseitig auf der Serverseite.

Bei serverseitigem Tracking werden Informationen über Benutzerinteraktionen, Seitenaufrufe, Klicks und andere Ereignisse nicht im Browser des Benutzers erfasst, sondern auf dem Server, auf dem die Website oder Anwendung gehostet wird.

Mit Server Side Tracking mehr Nutzerdaten erhalten

Beim serverseitigen Tracking werden Daten auf dem Server gesammelt, auf dem die Website oder Anwendung gehostet ist. Wenn ein Benutzer eine Aktion ausführt, sendet der Client (z.B. der Webbrowser) eine Anfrage an den Server. Der Server erfasst und verarbeitet diese Anfrage, um relevante Tracking-Daten zu generieren. Dies ermöglicht eine datenschutzfreundliche Datenerfassung, da die Datenverarbeitung auf Serverebene erfolgt und nicht im Browser des Benutzers. 

Die Vorteile von Server Side Tracking

Datenschutz und Sicherheit

Da keine Tracking-Skripte im Browser des Benutzers ausgeführt werden, können Datenschutzbedenken verringert werden.

Datenintegrität

Serverseitiges Tracking kann genauer sein, da es weniger von Benutzerumgebungen beeinflusst wird. Dies kann hilfreich sein, um konsistente Daten zu erhalten.

Ad-Blocker-Umgehung

Da viele Ad-Blocker clientseitige Tracking-Skripte blockieren können, umgeht serverseitiges Tracking dieses Problem.

Zuverlässigkeit

Clientseitiges Tracking kann durch verschiedene Faktoren wie Browser-Erweiterungen oder Netzwerkprobleme beeinträchtigt werden. Serverseitiges Tracking ist stabiler und weniger anfällig für solche Schwierigkeiten.

Server-seitiges Tracking vs. Client-seitiges Tracking

Server-seitiges Tracking und normales Tracking sind zwei verschiedene Ansätze zur Erfassung von Nutzungsdaten auf Websites und in Anwendungen. Diese Ansätze unterscheiden sich in ihrer Funktionsweise, den erfassten Daten und den damit verbundenen Vor- und Nachteilen.

Server-seitiges Tracking:

Beim serverseitigen Tracking werden Daten auf dem Server gesammelt, auf dem die Website oder Anwendung gehostet wird. Wenn ein Benutzer eine Aktion ausführt, wie zum Beispiel das Anzeigen einer Seite oder das Auslösen eines Ereignisses, sendet der Server eine Anfrage an den Tracking-Server, um die Daten zu erfassen. Der Vorteil hierbei liegt in der erhöhten Datensicherheit und -integrität. Da das Tracking auf Serverebene erfolgt, sind die erfassten Informationen weniger anfällig für Ad-Blocker oder Manipulationen durch Benutzer. Server-seitiges Tracking kann jedoch komplexer zu implementieren sein und erfasst möglicherweise nicht alle Benutzerinteraktionen, die clientseitig erfasst werden könnten.

Normales (Client-seitiges) Tracking:

Im Gegensatz dazu erfolgt beim normalen Tracking die Datenerfassung direkt im Browser des Benutzers. Wenn eine Seite geladen wird, werden Tracking-Skripte (wie JavaScript) ausgeführt, um Informationen über Aktionen und Verhalten des Benutzers zu sammeln. Dies ermöglicht eine umfassendere Erfassung von Ereignissen, da clientseitiges Tracking jeden Klick, jedes Scrollen und jede Interaktion des Benutzers aufzeichnen kann. Allerdings sind die erfassten Daten anfälliger für Datenschutzbedenken und Ad-Blocker können die Ausführung solcher Skripte blockieren, was zu unvollständigen oder verzerrten Daten führen kann.

Leistungsspektrum: Server Side Tracking

Wir bieten maßgeschneiderte Server Side Tracking-Lösungen an, um Deine Website oder Anwendung auf die nächste Ebene der Datenverarbeitung und -analyse zu heben. Unsere Expertise im Bereich Server-seitiges Tracking ermöglicht es Ihnen, präzise Einblicke in das Verhalten Ihrer Benutzer zu gewinnen, ohne Kompromisse bei Datenschutz und Datensicherheit eingehen zu müssen. Unser Leistungsspektrum umfasst:

  1. Beratung und Anpassung: Wir analysieren Ihre Anforderungen und empfehlen die optimale serverseitige Tracking-Strategie, die sich nahtlos in Ihre bestehende Infrastruktur einfügt.
  2. Konfiguration von Server-seitigen Containern: Wir erstellen und verwalten serverseitige Tag Manager-Container, um Tracking-Codes und Ereignisse auf dem Server zu steuern.
  3. Tracking-Events und Datenpunkte: Wir konfigurieren serverseitige Ereignisse, um spezifische Aktionen, Interaktionen und Transaktionen auf Ihrer Website oder App zu erfassen.
  4. Datenintegration und -verarbeitung: Wir sorgen dafür, dass die erfassten Daten nahtlos in Ihre Analysesysteme, Datenbanken oder Marketingplattformen integriert werden.
  5. Datenschutz und Compliance: Wir gewährleisten, dass die serverseitige Tracking-Implementierung die Datenschutzbestimmungen und Compliance-Anforderungen erfüllt.
  6. Benutzerdefinierte Berichterstattung: Wir entwickeln maßgeschneiderte Berichterstattungslösungen, um Ihnen aussagekräftige Einblicke in die Benutzeraktivitäten zu liefern.
  7. Leistungsanalyse: Wir interpretieren und analysieren die erfassten Daten, um Trends, Muster und Möglichkeiten zur Optimierung Ihrer Website oder Anwendung zu identifizieren.
  8. Skalierbarkeit und Performance: Wir stellen sicher, dass die serverseitige Tracking-Infrastruktur skalierbar ist und eine optimale Leistung bei steigender Benutzerlast bietet.
  9. Kontinuierliche Anpassung: Wir überwachen die Leistung des serverseitigen Trackings und passen die Konfiguration an, um sicherzustellen, dass Sie stets die besten Ergebnisse erzielen.

Server Side Tracking über den Google Tag Manager

Normalerweise wird ein Tag Manager clientseitig implementiert, was bedeutet, dass die Tracking-Codes im Browser des Benutzers ausgeführt werden. Allerdings kann ein Tag Manager auch für serverseitiges Tracking eingesetzt werden, um einige der Vorteile von Server-seitigem Tracking zu nutzen.

Hier ist, wie serverseitiges Tracking über einen Tag Manager umgesetzt werden könnte:

  1. Server-seitige Container-Erstellung: Statt einen Tag Manager clientseitig zu verwenden, wird ein serverseitiger Tag Manager-Container erstellt. Dieser Container enthält die Tracking-Codes und Konfigurationen, die auf dem Server ausgeführt werden sollen, auf dem die Website oder Anwendung gehostet ist.
  2. Serverseitige Events: Die zu erfassenden Ereignisse und Daten werden im serverseitigen Container konfiguriert. Diese Ereignisse könnten beispielsweise Seitenaufrufe, Formulareinsendungen oder andere benutzerdefinierte Aktionen sein, die auf der Serverseite ausgelöst werden.
  3. Datenübermittlung an den Tag Manager-Server: Wenn ein Benutzer eine Aktion ausführt, die ein serverseitiges Ereignis auslöst, sendet der Server die relevanten Daten an den serverseitigen Tag Manager-Container. Dieser Container verarbeitet die Daten, führt erforderliche Aktionen aus und kann beispielsweise Conversions aufzeichnen oder Analysedaten generieren.
  4. Datenschutz und Sicherheit: Da das serverseitige Tracking über den Tag Manager auf dem Server erfolgt, bietet es einige der Datenschutz- und Sicherheitsvorteile des reinen serverseitigen Trackings. Die erfassten Daten werden nicht im Browser des Benutzers verarbeitet, was potenzielle Datenschutzbedenken reduziert.
  5. Zusätzliche Flexibilität: Serverseitiges Tracking über den Tag Manager ermöglicht eine gewisse Flexibilität bei der Verwaltung von Tracking-Codes, da Änderungen am Tracking nicht auf der Website oder in der Anwendung selbst vorgenommen werden müssen, sondern im serverseitigen Container.