Paid Media – Grundlagen des Werbemodells

Paid Media, Paid Advertising, oder kurz Paid Ads, ist ein Werbemodell im Online Marketing, bei dem Nutzer durch bezahlte Anzeigen im Internet erreicht und auf die Website des Werbenden geführt werden sollen. Es ist damit vom organischen Online-Marketing abzugrenzen, das sich mit der unbezahlten Steigerung des Traffic auseinandersetzt. Ebenso ist es von der redaktionellen Werbung in Suchmaschinen abzugrenzen. Im Deutschen wird Paid Advertising auch häufig unter dem Begriff Online-Werbung zusammengefasst. Bei Paid Advertising im Internet kann es sich sowohl um Content-, Bild-, Animiert-, als auch Videoanzeigen handeln, die sowohl auf  Websites, als auch innerhalb von sozialen-Medien und Videos platziert werden können. Das Paid Advertising basiert dabei i.d.R. auf erfolgsabhängigen Abrechnungsverfahren zwischen dem Werbenden und dem Werbeplatzanbieter. Die wichtigsten Verfahren sind dabei Cost-per-Click (CPC) und Cost-per-Mille (CPM). Beim CPC-Modell bezahlt der Werbende für Klicks auf die Anzeige, während  für ihn beim CPM-Modell für 1000 Impressionen auf eine Anzeige Kosten entstehen. Die Abbildung verdeutlicht die Systematik des Paid Advertising.

Abbildung: Systematik des Paid Advertising

Der Werbende bucht Online-Werbung, bzw. Werbeplätze beim jeweiligen Werbeplatzanbieter. Der Werbeplatzanbieter veröffentlicht daraufhin die gebuchten Werbemittel, die dem User präsentiert werden und die Möglichkeit bieten, durch einen Klick auf die Website des Werbenden zu gelangen. Am Anfang oder am Ende des Prozesses steht die erfolgsabhängige Abrechnung zwischen dem Werbenden und dem Werbeplatzanbieter in Form von CPC oder CPM. Werbetreibende zahlen in diesem Prozess entweder einen vorher festgelegten, oder einen in einem Auktionsprozess bestimmten Preis, wobei letzteres die Regel darstellt, an den Werbeplatzanbieter. Auktionsbasierte Paid-Advertising-Netzwerke fußen auf der Technologie des Programmatic-Advertising.

Menü